
E-Auto-Förderung 2025: Zuschüsse bis 9.570 € & 2026
Wer in Deutschland ein Elektroauto kauft, konnte lange Zeit auf eine staatliche Kaufprämie zählen – doch das alte Umweltbonus-Programm ist inzwischen ausgelaufen. Gleichzeitig hat die Bundesregierung für 2026 ein neues Förderprogramm mit bis zu 6.000 Euro Zuschuss beschlossen. Was sich für Käufer und potenzielle Interessenten konkret ändert, zeigt diese Übersicht.
Maximaler Zuschuss 2026: 6.000 € · Verlängerung bis: Ende 2025 · Neues Programmstart: Januar 2026 · Förderung für Leasing: Gestaffelt bis 9.570 € · Listenpreisgrenze: 40.000 €
Kurzüberblick
- Neues Programm gilt rückwirkend ab 1. Januar 2026 (Bundesumweltministerium)
- Basisförderung für E-Autos: 3.000 Euro (ADAC)
- Maximalförderung mit Einkommensbonus: 6.000 Euro (ADAC)
- Exakte Höhe der Einkommensgrenze 2026 – Angaben variieren zwischen Quellen
- Finale Liste förderfähiger Modelle für Leapmotor und weitere Marken
- Konkrete Leasing-Förderdetails für 2026 teilweise noch offen
- Oktober 2025: Koalitionsbeschluss
- 19. Januar 2026: Offizielle Verkündung
- Mai 2026: Voraussichtlicher Antragsbeginn
- Antragstellung über BAFA-Online-Portal (ADAC)
- Nachweis des Haushaltseinkommens erforderlich (ADAC)
- Kfz-Steuerbefreiung bis 2035 gesichert (ADAC)
Die folgende Tabelle fasst die Kerndaten desProgramms zusammen.
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Programmname | Staatliche Umweltprämie |
| Max. Zuschuss 2025 | 9.570 € (ausgelaufen) |
| Max. Zuschuss 2026 | 6.000 € |
| Verwaltet von | BAFA |
| Gültig bis 2025 | Ende 2025 |
Welche Zuschüsse gibt es 2025 für E-Autos?
Das alte Umweltbonus-Programm ist inzwischen ausgelaufen – wer jedoch bis Ende 2025 einen Antrag gestellt hat, kann noch von der verlängerten Innovationsprämie profitieren. Diese sah gestaffelte Zuschüsse vor: Für reine Elektroautos waren bis zu 6.000 Euro möglich, für Plug-in-Hybride geringere Beträge.
Umweltprämie bis Ende 2025
Die bisherige Förderung wurde mehrfach verlängert und bot unterschiedliche Bonusstaffeln. Entscheidend war der Zeitpunkt der Antragstellung sowie die Fahrzeugkategorie. Für Leasingfahrzeuge galten eigene Regeln, die je nach Vertragslaufzeit gestaffelte Zuschüsse ermöglichten.
Gestaffelte Fördersätze
Die Basisförderung betrug für reine E-Autos mindestens 3.000 Euro, für Plug-in-Hybride mindestens 1.500 Euro (ADAC). Familien erhielten zusätzlich 500 Euro pro Kind für die ersten zwei Kinder, maximal 4.000 Euro Basis (ADAC).
Steuervorteile
Unabhängig von der Kaufprämie profitieren E-Auto-Besitzer von der Kfz-Steuerbefreiung, die bis 31. Dezember 2035 verlängert wurde (ADAC). Die Befreiung gilt für erstmals zugelassene reine Elektrofahrzeuge und reduziert die jährlichen Kosten deutlich.
Die Steuerbefreiung senkt die jährlichen Kosten über die gesamte Haltedauer spürbar – ein Vorteil, der unabhängig von der Kaufprämie greift und besonders bei längerem Besitz des Fahrzeugs zum Tragen kommt.
Wann kommt die Elektroprämie 2026?
Die Bundesregierung hat im Herbst 2025 ein neues Förderprogramm für Elektroautos beschlossen. Das Programmvolumen beträgt 3 Milliarden Euro (ACE) und richtet sich gezielt an Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen.
Neues Programm ab Januar 2026
Förderfähig sind Fahrzeuge, die nach dem 1. Januar 2026 neu zugelassen werden – die Förderung kann rückwirkend beantragt werden (Bundesumweltministerium). Anträge sind voraussichtlich ab Mai 2026 über ein Online-Portal des BAFA möglich (Bundesumweltministerium).
Rückwirkende Förderung
Die neue Kaufprämie gilt rückwirkend ab 1. Januar 2026, wie die Allianz bestätigt (Allianz). Wer in den ersten Monaten des Jahres 2026 ein E-Auto zugelassen hat, kann die Förderung nachträglich beantragen.
Koalitionsbeschluss Oktober 2025
Der Koalitionsausschuss hat am 8. Oktober 2025 die Weichen für das neue Programm gestellt. Die Bundesregierung fördert Elektroautos mit Steuervorteilen und rückwirkend ab Januar 2026 wieder mit einer Kaufprämie (ADAC). Offiziell verkündet wurde die Förderung am 19. Januar 2026.
Die rückwirkende Geltung ab Januar 2026 bedeutet für Käufer, die seit Jahresbeginn zugelassen haben, dass sie nicht auf den Antragsstart warten müssen – die Förderung steht ihnen nachträglich zu.
Wer bekommt 6000 Euro E-Auto-Förderung?
Die maximale Förderung von 6.000 Euro erhalten Käufer mit geringem bis mittlerem Einkommen. Das neue Programm ist sozial gestaffelt aufgebaut und belohnt Haushalte mit niedrigerem zu versteuerndem Jahreseinkommen.
Bedingungen für Privatpersonen
Nur Privatpersonen können die Förderung beantragen – Firmen sind ausgeschlossen (Verbraucherzentrale). Das Fahrzeug muss als Neufahrzeug auf die antragstellende Person zugelassen werden.
Einkommensgrenze
Die Einkommensgrenze liegt bei 80.000 Euro zu versteuerndem Jahreseinkommen des Haushalts (ADAC). Bei Haushaltseinkommen unter 60.000 Euro gibt es einen Bonus von 1.000 Euro, unter 45.000 Euro einen weiteren 1.000-Euro-Aufschlag, sodass maximal 6.000 Euro für E-Autos möglich sind (ADAC). Für Familien mit Kindern erhöht sich die Einkommensgrenze um 5.000 Euro pro Kind für bis zu zwei Kinder – beispielsweise 90.000 Euro für eine Familie mit zwei Kindern (Allianz).
Listenpreis bis 40.000 Euro
Förderfähige Fahrzeuge müssen einen Listenpreis von maximal 40.000 Euro haben. Bei Familien mit mindestens zwei Kindern erhöht sich diese Grenze entsprechend. Das Einkommen basiert auf dem zu versteuernden Jahreseinkommen des gesamten Haushalts, nachgewiesen durch zwei Einkommensteuerbescheide (Finanztip).
Je geringer das Haushaltseinkommen, desto höher die Förderung. Wer unter 45.000 Euro liegt, erreicht die Maximalförderung von 6.000 Euro – aber nur, wenn der Listenpreis des E-Autos 40.000 Euro nicht übersteigt.
Welches ist 2025 das günstigste Elektroauto mit Steuervergünstigung?
Die Frage nach dem günstigsten E-Auto mit Förderung lässt sich nicht pauschal beantworten, da die Steuervorteile unabhängig vom Kaufpreis gelten und die Förderfähigkeit 2026 an Einkommensgrenzen gekoppelt ist.
Modelle mit Steuervergünstigung
Die Kfz-Steuerbefreiung bis 2035 gilt für alle reinen E-Autos bei Erstzulassung – unabhängig vom Listenpreis. Wer also ein günstiges Modell wählt, spart über die gesamte Haltedauer Steuern, auch wenn die Kaufprämie 2026 an Einkommensgrenzen gebunden ist.
Förderung kombinierbar
Steuervorteil und Kaufprämie lassen sich kombinieren, sofern die Einkommensgrenze eingehalten wird. Die Basisförderung von 3.000 Euro für E-Autos kommt zusätzlich zur Steuerbefreiung hinzu (ADAC). Plug-in-Hybride erhalten eine reduzierte Basisförderung von 1.500 Euro bei maximal 4.500 Euro Gesamtförderung.
Empfehlung für Sparer
Wer nicht für die Einkommensprämie qualifiziert, fährt mit günstigen E-Autos unter 30.000 Euro dennoch gut: Die jährliche Kfz-Steuerbefreiung summiert sich über 36 Monate Mindesthaltedauer zu einem spürbaren Vorteil.
Für Käufer außerhalb der Einkommensgrenzen bleibt die Kfz-Steuerbefreiung der einzige verbliebene finanzielle Anreiz – ihr Wert wächst mit der Haltedauer.
Ist Fahren mit Strom günstiger als Benzin?
Beim reinen Kraftstoffvergleich schneidet Strom günstiger ab – doch die Gesamtkosten hängen von vielen Faktoren ab, darunter Ladepunkte, Stromtarif und Fahrzeugpreis.
Reale Kosten nach 30.000 km
Bei durchschnittlich 15 Cent pro kWh und einem Verbrauch von 18 kWh/100 km kostet das Fahren mit Strom etwa 2,70 Euro pro 100 Kilometer. Benzin bei 1,70 Euro/Liter und 7 Liter/100 km-Verbrauch ergibt rund 11,90 Euro – ein deutlicher Unterschied.
Langfristvergleich
Über eine Laufleistung von 150.000 Kilometern spart ein E-Auto gegenüber einem vergleichbaren Benziner bei reinen Energiekosten mehrere Tausend Euro. Hinzu kommen die Steuerbefreiung sowie mögliche Förderungen beim Kauf. Wenn Sie mehr über das Thema erfahren möchten, finden Sie hier Nachhaltige Kleidung Tipps.
Gesamtkosten inklusive Förderung
Mit 6.000 Euro Kaufprämie, Steuerbefreiung und niedrigen Energiekosten kann sich die Gesamtbilanz für E-Autos deutlich positiver gestalten als für Verbrenner – besonders für Vielfahrer und Haushalte mit eigenem Ladepunkt.
Die Kombination aus Kaufprämie, Steuerbefreiung und geringen Energiekosten macht das E-Auto für Vielfahrer deutlich attraktiver als den Verbrenner – besonders bei Eigenheim mit Ladepunkt.
Vorteile
- Maximal 6.000 Euro Zuschuss für Geringverdiener
- Kfz-Steuerbefreiung bis 2035
- Niedrigere Energiekosten pro Kilometer
- Rückwirkende Förderung ab Januar 2026
- Auch für Leasing bei Mindestlaufzeit 12 Monate
Nachteile
- Einkommensgrenze schließt höhere Einkommen aus
- Listenpreis auf 40.000 Euro begrenzt
- Antragsstart erst Mai 2026 – Wartezeit
- Mindesthaltedauer 36 Monate
- Nachweis durch Einkommensteuerbescheide erforderlich
Wie beantrage ich die E-Auto-Förderung 2026?
Der Antrag läuft über das BAFA-Online-Portal und erfordert mehrere Schritte – eine frühzeitige Vorbereitung der Unterlagen spart Zeit.
Schritt 1: Fahrzeug kaufen oder leasen
Entscheidend ist, dass das Neufahrzeug auf die antragstellende Privatperson zugelassen wird. Bei Leasingverträgen muss der Leasingnehmer als Zulassungsbesitzer eingetragen sein und der Vertrag eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten haben (ADAC).
Schritt 2: Fahrzeug zulassen
Nach dem Kauf oder Leasingbeginn muss das Fahrzeug zugelassen werden. Die Förderung gilt rückwirkend ab 1. Januar 2026 – eine Zulassung in den ersten Monaten des Jahres ist also möglich.
Schritt 3: Online-Antrag stellen
Ab Mai 2026 steht das BAFA-Portal für Anträge bereit. Der Antrag muss spätestens ein Jahr nach Zulassung gestellt werden (HUK). Erforderlich sind die Zulassungsbescheinigung sowie zwei Einkommensteuerbescheide des Haushalts, die nicht älter als drei Jahre sein dürfen (ADAC).
Schritt 4: Mindesthaltedauer einhalten
Das Fahrzeug muss mindestens 36 Monate ab Erstzulassung gehalten werden (ADAC). Bei vorzeitiger Veräußerung oder Leasingauflösung kann die Rückforderung der Förderung erfolgen.
Zeitlicher Überblick
Stimmen zum Programm
Die Bundesregierung fördert Elektroautos mit Steuervorteilen und rückwirkend ab Januar 2026 auch wieder mit einer Kaufprämie.
— ADAC (Automobilclub) (ADAC)
Die neue Förderung gilt rückwirkend ab 1. Januar 2026.
— Allianz (Versicherer) (Allianz)
Eine Antragsstellung ist voraussichtlich im Mai 2026 möglich.
— Bundesumweltministerium (Bundesbehörde) (Bundesumweltministerium)
Zusammenfassung
Das neue E-Auto-Förderprogramm bringt bis zu 6.000 Euro Zuschuss für Gering- und Mittelverdiener, ist aber an klare Einkommensgrenzen und einen Listenpreis von 40.000 Euro gebunden. Die rückwirkende Geltung ab Januar 2026 fängt Käufer auf, die früh im Jahr zugeschlagen haben, doch die Antragstellung ist erst ab Mai 2026 möglich. Für Haushalte unter 45.000 Euro Jahreseinkommen lohnt sich die Förderung besonders deutlich.
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Häufig gestellte Fragen
Gibt es E-Auto-Förderung 2025 für Privatpersonen?
Das alte Umweltbonus-Programm ist ausgelaufen. Wer jedoch bis Ende 2025 bestellt und einen Antrag gestellt hat, kann noch von der verlängerten Prämie profitieren. Für 2026 gilt ein neues Programm.
Wie hoch ist die E-Auto-Förderung Einkommensgrenze?
Die Einkommensgrenze liegt bei 80.000 Euro zu versteuerndem Jahreseinkommen des Haushalts. Für Familien mit Kindern erhöht sie sich um 5.000 Euro pro Kind für bis zu zwei Kinder.
Gibt es E-Auto-Förderung 2026 für Leasing?
Ja, Leasing ist förderfähig, wenn das Neufahrzeug auf den Leasingnehmer zugelassen wird und der Vertrag eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten hat.
Was ist die BAFA E-Auto-Förderung?
Das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) ist die zuständige Behörde für die Antragstellung und Auszahlung der Elektroauto-Förderung.
Wie beantrage ich die E-Auto-Förderung?
Ab Mai 2026 über das BAFA-Online-Portal: Fahrzeug kaufen oder leasen, zulassen, dann Online-Antrag mit Einkommensnachweisen (zwei Einkommensteuerbescheide) stellen.
Qualifizieren Hybridfahrzeuge für die Prämie?
Ja, Plug-in-Hybride sind förderfähig bei Basisförderung von 1.500 Euro und maximal 4.500 Euro Gesamtförderung, sofern die CO₂-Grenzwerte (unter 60 g/km) oder Reichweite (über 80 km) eingehalten werden.
Gibt es einen E-Auto-Förderung Rechner?
Offizielle Rechner werden voraussichtlich mit dem Antragsstart im Mai 2026 auf den BAFA-Seiten verfügbar sein. Die Verbraucherzentrale bietet bereits Orientierungshilfen.